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Fürstliche Stunden
Veranstalten und Feiern im Orangerietrakt von Schloss Nymphenburg

Schlossanlage Nymphenburg

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Bild: Schloss Nymphenburg, Parkseite

 

Eine prachtvolle Kulisse für »Fürstliche Stunden« bietet Ihnen die Schloss- und Parkanlage Nymphenburg, eine grüne Oase mitten in München und gleichzeitig ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang.

 

Bild: Schloss Nymphenburg, Steinerner Saal

Anlässlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel (1662) beauftragten Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen 1664 den Architekten Agostino Barelli mit der Errichtung eines Sommerschlosses westlich von München.

Aus dem schlichten kubischen Bau Barellis entwickelte sich in der Folgezeit durch Erweiterungsbauten und die 1730 fertig gestellte Rondellbebauung vor dem Haupttrakt eine ausgedehnte Sommerresidenz des Absolutismus.

Kurfürst Max III. Joseph ließ ab 1755 den prunkvollen "Steinernen Saal" im Mittelbau im Stil des Rokoko umgestalten. Heute zählt zu den besonderen Anziehungspunkten auch die "Schönheitengalerie", die Joseph Stieler 1827 bis1850 im Auftrag König Ludwigs I. malte. Der Rundgang durch Schloss Nymphenburg erlaubt außerdem einen Blick in das Schlafzimmer, in dem am 25. August 1845 König Ludwig II. von Bayern zur Welt kam.

 

Bild: Große Kaskade im Schlosspark

 

Der weitläufige Schlosspark, ab 1725 von Dominique Girard als formaler Garten angelegt, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Friedrich Ludwig von Sckell in einen abwechslungsreichen Landschaftsgarten mit künstlichen Hügeln und Seen umgestaltet.

 

Bild: Pagodenburg, Saletl

Architektonische Akzente setzen vier Parkburgen aus dem 18. Jahrhundert: Die Amalienburg, einst Lust- und Jagdschlösschen, ist ein Hauptwerk des europäischen Rokoko mit kostbaren Schnitzereien und Stuckarbeiten. In der Pagodenburg vermischen sich europäische und fernöstliche Dekorationselemente zu einem exotischen Ambiente.

Die Badenburg mit ihrem zweigeschossigen Baderaum und dem lichtdurchfluteten Festsaal lud einst zum Baden und Entspannen ein, und die Magdalenenklause, eine künstliche Ruine, war als Ort der Besinnung gedacht.

Im Südflügel des Schlosses ist das Marstallmuseum mit seinen historischen Staats- und Galawagen untergebracht sowie die weltweit größte Sammlung von Nymphenburger Porzellan.

 

Bild: Marstallmuseum

 

Ausführliche Informationen zur Schlossanlage Nymphenburg finden Sie unter
www.schloss-nymphenburg.de

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